Die Tierheilkunde kommt ohne eine gute Diagnostik nicht aus. Auch wenn der/die TierheilpraktikerIn sich in der Praxis nicht so häufig aufwendiger, klinisch-diagnostischer Verfahren bedienen muss, sollte man doch in der Lage sein, eine Diagnose zu stellen, eine Fremddiagnose zu bestätigen oder sie kritisch zu hinterfragen.
Aus diesem Grund wird schon der Unterricht sehr praxisnah gestaltet. Das Studium der Anatomie und der Physiologie - also die Lehre vom Aufbau des Körpers und seinen Funktionen - und auch die Pathologie (die Lehre der Krankheitszeichen) wird unter anderem an natürlichen Präparaten dargestellt. So sollten Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, z. B. ein Pferdebein zu sezieren, um Lage und Aufbau der Beugesehnen und der Hufrolle kennen zu lernen.
Mehrerer klinische Propädeutik-Seminare weisen Sie unter Anleitung erfahrener Tierärzte in die Verfahren einer guten klinischen Untersuchung ein. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit am Medizinischen Gemeinschaftspraktikum teilzunehmen, das wir als fünftägiges Blockseminar anbieten.
Impressionen aus dem tiermedizinischen Praktikum
Impressionen aus dem klinischen Praktikum
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